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Zum Problem der Kontrolle der Dienerschaft im 18. Jahrhundert

B. Wunder

Wunder, B., "Zum Problem der Kontrolle der Dienerschaft im 18. Jahrhundert", dans Paravicini, W. / Werner, K. F. (éd.), Histoire comparée de l’administration (IVe-XVIIIe siècles), Beihefte der Francia, vol. 9, Ostfildern, Thorbecke Verlag, 1980.

Extrait du texte

Die Effizienz des staatlichen Verwaltungsapparates in der frühen Neuzeit
hing weitgehend davon ab, in welchem Maße es den Regierungen
gelang, ihre Beamten zur uneingeschränkten Durchführung ihrer Entscheidungen
zu veranlassen. Dies galt insbesondere im Zeitalter des aufgeklärten
Absolutismus, als die Regierungen dabei in das überkommene
Gefüge von Herrschaft, Privilegierten und Untertanen eingriffen, d. h.
Reformen durchsetzen wollten. Die Effizienz der Verwaltung entschied
über den Erfolg dieser innovatorischen Politik bzw. bestimmte den Wert
einer bürokratischen Organisation als Mittel der Politik. Daher kam der
Kontrolle der Dienerschaft und der Personalpolitik der Regierungen im
allgemeinen eine wesentliche Bedeutung zu.

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