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Sentimentale Weltgeschichte. Das Nachleben von Revolution und Empire in der Salonmalerei der zweiten Republik und des zweiten Kaiserreichs

Hubertus Kohle

Kohle, Hubertus, "Sentimentale Weltgeschichte. Das Nachleben von Revolution und Empire in der Salonmalerei der zweiten Republik und des zweiten Kaiserreichs", dans Gersmann, Gudrun / Kohle, Hubertus (éd.), Die französische Revolution in der Erinnerungskultur des Zweiten Kaiserreichs, Stuttgart, 1998, p. 99-119.

Extrait de l’article

„La Constitution reconnait, confirme et garantit les grands principes proclamés en
1789, et qui sont la base du droit public des Français." Mit dem ersten Artikel der Verfassung des Second Empire wurde an symbolisch hervorgehobener Steile eine Tradition anerkannt, die Napoleon III. in der Regierungsführung mit den autoritären Vorstellungen seines Onkels Napoleon Bonaparte zu verbinden suchte. Resultat war ein Staatswesen, das auf merkwürdige Art "progressive" und "reaktionäre" Prinzipien vereinigte. Einerseits wurde im Anschluß an republikanische Forderungen der Revolution das universelle Männerwahlrecht eingeführt, eine zumiudestens rudimentäre Sozialgesetzgebung initiiert und eine Außenpolitik betrieben, die in ihrer Verteidigung des Selbstbestimmungsrechtes der Völker von den europäischen Nachbarn häufig als revolutionärem Geist verpflichtet eingeschätzt wurde.

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